Willkommen beim Industrie- und Handelsverein Olten und Umgebung

Rückblick Generalversammlung bei Vogt AG Verbindungstechnik

Fr 29.06.2018 15:11
Autor: Reto Spiegel

«Bereits die alten Eidgenossen mussten mit fremden Vögten leben lernen.»

So eröffnete Urs Nussbaum die Generalversammlung des IHVO bei der Vogt AG Verbindungstechnik in Lostorf. Die Eidgenossenschaft sei aber nur dank einem konstruktiven Umgang mit Druck aussen zu dem geworden, was sie heute ist. Heute drücken in Gestalt der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) neue Vögte der Schweiz ihre Regeln auf. Die Schweiz sei gezwungen, die heutige steuerliche Privilegierung mobiler Gesellschaften abzuschaffen. Im Kanton Solothurn haben sich, so Nussbaum weiter, Wirtschaft, Gewerkschaften und Gemeinden im Auftrag der Regierung auf einen historischen Kompromiss einigen können, welcher einerseits die Standortattraktivität des Kantons steigert und damit Arbeitsplätze sichert, anderseits aber den Gegnern der Reform weit entgegenkommt und soziale Begleitmassnahmen vorsieht. In diesem Sinne rief der Präsident die Mitglieder auf, sich aktiv für die Steuervorlage 17 einzusetzen. Er warnte aber davor, dass der Kom¬promiss nicht einseitig verändert werden dürfe und insofern die Vorlage der Regie¬rung noch etwas Korrekturbedarf habe.

In seinem Jahresbericht strich Nussbaum die Herbstversammlung 2017 mit dem Referenten Prof. Dr. Markus Hengstschläger heraus. Besonders in Erinnerung sei ihm das anschauliche Bei¬spiel des Humangenetikers zur «Durchschnittsgesellschaft» geblieben. Anstatt Stärken zu fördern, würde ver¬sucht, Schwächen auszumerzen. Für unsere Mitglieder könne dies im Um¬kehrschluss bedeuten, dass man sich auf eigene Stärken konzentriere müsse, anstelle irgendwelchen Trends nachzujagen.

Ausdauernd und erfolgreich wird auch die Herbstversammlung 2018 sein. Mit Daniela Ryf wird die weltbeste Triathletin zu Gast sein.

Weiteres in Kürze: 

  • Andreas Jäggi, Geschäftsführer der Elektro Käser AG, löst Fabian Aebi (Inhaber Generalagentur der Mobiliar Olten) als Vertreter von Gewerbe Olten im IHVO ab. Aebis langjähriges Engagement zugunsten der Wirtschaft in der Region wurde herzlich verdankt.
  • Politisch aktiv eingebracht hat sich der IHVO in die Diskussion um den Mobilitätsplan Olten. 
  • Der Gesamtvorstand mit Urs Nussbaum als Präsident wurde einstimmig für die Amtsperiode 2018-2020 bestätigt. Neu wurde Daniel Probst, Direktor der Solothurner Handelskammer, ins Ressort Politik gewählt. Auch die beiden Revisoren Rudolf Loosli (EAO) und Marco Fink (AKB) wurden für die nächste Amtsperiode wiedergewählt.

Zum Schluss der Veranstaltung bedankte sich Urs Nussbaum bei Thomas Vogt mit den Worten «mit einheimischen Vögten leben wir gerne.» Man dürfe stolz sein auf innovative (Familien-)Unternehmen wie die Vogt AG.

Bildlegende: Der aktuelle IVHO-Vorstand (v.l.n.r.): Reto Spiegel, Norbert Caspar, Adrian Studer, Peter Eggimann, Toni Zaugg, Thomas Vogt (Gastgeber), Urs Nussbaum (Präsident), Markus Spielmann, Daniel Probst (neu), Raimund Baumgartner, Stephan Glättli

Rückblick IHVO-Herbstversammlung vom 9.11.2017

Fr 17.11.2017 12:28
Autor: Fabian Muster — Oltner Tagblatt
Der österreichische Uni-Professor und Bestsellerautor Markus Hengstschläger zeigt vor der regionalen Wirtschaft auf, wie unsere Kinder gefördert werden müssten. Er bezeichnet die heutige Bildung in Europa als «innovationsfeindlich».

Am Donnerstag war nationaler Zukunftstag. Tausende von Buben und Mädchen begleiteten ihre Eltern oder Bekannten zur Arbeit, um einen Einblick in die Vielfalt der Berufswelt zu erhalten. Um die Zukunft unserer Kinder ging es gestern Abend auch an der traditionellen Herbstversammlung des Industrie- und Handelsvereins Region Olten (IHVO): Diesmal waren aber nicht die Buben und Mädchen gefragt, sondern die Eltern und Bekannten, sprich: die rund 200 anwesenden Angestellten, Geschäftsführer und Firmeninhaber der regionalen Wirtschaftswelt.

IHVO-Präsident Urs Nussbaum konnte nämlich mit dem Österreicher Markus Hengstschläger einen hochkarätigen Referenten verpflichten – er hat ihn schon live in Bern erlebt. Der 49-jährige Genetiker vertritt laut Nussbaum eine «interessante Theorie». Und die Theorie, die der Uni-Professor und Bestsellerautor in rasantem Tempo in freier Rede in vielen Beispielen und Bildern vorträgt, dass man mit dem Denken fast nicht nachkommt, lässt sich auf zwei Kernthesen reduzieren.

Erstens: Weil die Zukunft nur teilweise vorhersehbar ist, müssen wir unseren Kindern ein möglichst vielfältiges Wissen vermitteln. Ein Wissen, das sich mehr an fachlichen Kompetenzen als an Inhalten orientiert, damit wieder neues Wissen entstehen kann, wenn etwa unsere Kinder ihren Job nach ein paar Jahren mal wieder wechseln müssen.

Zweitens: «Jeder Mensch hat Talente, die entdeckt und gefördert werden können.» Das Problem heutzutage sei, dass in den Schulen der Durchschnitt und nicht die Individualität eines jeden Kindes begünstigt werde. Er bezeichnete die Bildung in Europa als «innovationsfeindlich». «Wir sagen unseren Kindern, sie sollen dort fleissig sein, wo sie die schlechtesten Noten haben, und sich dort nicht mehr bemühen, wo sie bereits gut sind.» Was kommt da raus? «Durchschnitt.»

Er hingegen rät, sich voll auf die 0,1-prozentige genetische Unterschiedlichkeit zu konzentrieren, die unsere Individualität ausmacht: «Es geht darum, sein eigenes Talent zu entdecken, und dann heisst es: üben, üben, üben.» Ein radikales Vorgehen, das auch hier kaum umgesetzt wird: Als er in den Saal fragte, wer sich schon professionell mit den eigenen Stärken und Schwächen beschäftigt habe, meldete sich niemand.

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Fotograf Marco Grob erhält den Milestone Award 2017

Do 16.11.2017 13:48
Autor: Urs Blaser

Am Donnerstag, 16. November 2017 fand das alljährliche Ambassadoren Meeting der Wirtschaftsförderung Region Olten im ARTE Seminar- und Konferenzhotel in Olten statt.

Nachdem Referent Benedikt Bitzi von Google Switzerland & Austria über die Chancen der digitalen Transformation sprach, informierte Regierungsrätin Brigit Wyss über die Neuigkeiten aus dem Kanton Solothurn. Als Highlight der Veranstaltung wurde Marco Grob, Fotograf und Regisseur, mit dem Milestone Award 2017 für seine speziellen Leistungen im Interesse der ZentrumStadt Olten sowie sein enormes Engagement für die Organisation des diesjährigen International Photo Festival Olten ausgezeichnet. Die Laudatio für den Preisträger hielt Dorothee Messmer, Direktorin des Kunstmuseums Olten. Da Marco Grob den Award nicht persönlich entgegennehmen konnte, bedankte er sich mit einer Video-Botschaft beim Publikum für die Ehrung. Als Vertretung nahm Paul Merki, OK- und Gründungsmitglied des IPFO, den Preis in Empfang.

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Dankesbotschaft von Marco Grob

 

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