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Update zum Corona-Virus: Schutzkonzepte für teilweise Öffnung ab 27.04.2020

27. Apr 2020
Autor: AWA / KGV SO / SOHK

Schutzkonzepte

Der Bundesrat hat entschieden, dass ab dem 27. April 2020 gewisse Betriebe und Geschäfte wiedereröffnet werden dürfen, sofern sie über ein Schutzkonzept verfügen. Die Pflicht, ein Schutzkonzept erarbeiten zu müssen, richtet sich auch an diejenigen Betriebe, welche ihre Aktivitäten nicht unterbrechen mussten. Falls sie bereits über ein Schutzkonzept verfügen, müssen sie überprüfen, ob dieses den Vorgaben des Muster-Schutzkonzepts entspricht und gegebenenfalls die nötigen Anpassungen vornehmen. Falls sie noch kein Schutzkonzept haben, müssen sie ein solches erstellen und umsetzen. Für all diese Anpassungen wird ihnen eine angemessene Frist gewährt. Weitere Informationen und Vorlagen finden Sie hier.

 

Weitere Lockerungen ab dem 11. Mai 2020
Der Bundesrat hat gestern entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Der öffentliche Verkehr wird wieder nach dem ordentlichen Fahrplan funktionieren.

 

Merkblatt des AWA mit den wichtigsten Informationen

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit hat ein Merkblatt zusammengestellt, dass die wichtigsten Informationen zusammenträgt (vgl. PDF zum Blogbeitrag). Eine sehr gute Übersicht über die Massnahmen bietet zudem die Online-Plattform https://corona.so.ch/wirtschaft. Dort wird auch eine hilfreiche Darstellung des unterschiedlichen Vorgehens von Selbständigen (Einzelfirmen mit und ohne Angestellte) oder juristischen Personen (GmbH, Aktiengesellschaft etc.) gemacht.

Je nach Form stehen die folgenden Links zur Verfügung:

Inhaber/ Geschäftsführer einer AG oder GmbH: https://corona.so.ch/wirtschaft/inhabergeschaeftsfuehrer-gmbh-oder-ag

Einzelfirma mit Angestellten: https://corona.so.ch/wirtschaft/einzelfirma-mit-angestellten

Einzelfirma ohne Angestellte: https://corona.so.ch/wirtschaft/einzelfirma-ohne-angestellte

Kurzarbeit: Richtiges Ausfüllen der Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung entscheidend

Wenn Sie aufgrund der Corona-Situation Kurzarbeit beantragen wollen, dann tun Sie dies sofort, sofern Sie dies noch nicht gemacht haben. Eine rückwirkendes Einreichen ist derzeit nicht möglich. Die obigen Links (mit Angestellten) führen Sie zum Anmeldeformular.

Neu gilt ein vereinfachtes Abrechnungsverfahren. Das vereinfachte Abrechnungsformular und eine Beschreibung der Ausweitung der Kurzarbeit finden Sie unter: https://corona.so.ch/wirtschaft/inhabergeschaeftsfuehrer-gmbh-oder-ag/abrechnungauszahlung. Bei der Abrechnung der Kurzarbeit ist es sehr wichtig, dass Sie die Formulare korrekt ausfüllen, damit das Geld rasch ausbezahlt werden kann (Sie können beispielsweise keine Abrechnungen vor dem Monatsende vornehmen). Die Behörden sind mit einer Welle von Kurzarbeit konfrontiert, die sie nur bewältigen können, wenn die Formulare korrekt ausgefüllt und alle Angaben vorhanden sind. Weil die Hotline des AWA derzeit stark ausgelastet ist, unterstützt Solothurner Handelskammer Sie als Mitglied gerne bei Fragen zur Abrechnung (NICHT Anmeldung!) von Kurzarbeitsentschädigungen. Wir wurden durch das AWA gestern entsprechend geschult.

Neben den periodischen Info-Mails orientieren wir auch über unsere Website zu den aktuellen Entwicklungen. Zu finden unter www.sohk.ch/corona.

Freundliche Grüsse und bleiben Sie gesund!
Daniel Probst
Direktor
Solothurner Handelskammer
Grabackerstrasse 6| Postfach | 4502 Solothurn
T 032 626 24 24 | M 079 645 61 01 | F 032 626 24 26
daniel.probst@sohk.ch | www.sohk.ch | www.praxis-akademie.ch


Wirtschaftsförderung Region Olten unterstützt Unternehmen in der Krise und beim Durchstarten

8. Apr 2020
Autor: Rolf Schmid

Unser aller Ziel ist es trotz «Lockdown» Entlassungen und Betriebsschliessungen zu vermeiden. Bund und Kanton haben diverse Massnahmen aufgegleist, um die Wirtschaft zu stützen. Nutzen Sie die angebotene Unterstützung, um die schwierige Zeit zu überbrücken.Haben Sie Fragen, wie Sie diese Unterstützungsmassnahmen nutzen können? Brauchen Sie fachliche Beratung beim Ausfüllen der Anträge? Haben Sie andere Anliegen?

Das Team der Wirtschaftsförderung Region Olten unterstützt Sie nach Kräften. Wenden Sie sich an:
Rolf Schmid, Wirtschaftsförderer
062 296 88 08 oder

wirtschaftsfoerderung@regionolten.ch

Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt:
Zur WiFö-Website


Coronavirus: Kurzarbeit infolge nationaler Notlage

16. Mrz 2020
Autor: AWA / KGV SO / SOHK

Informationen Banken und Ansprechstelle Kanton

Soeben hat der Bundesrat in unserem Land eine „ausserordentliche Situation“ sprich „nationale Notlage“ ausgerufen. Die genauen Grundlagen dazu sind auf der Homepage www.bag-coronavirus.ch einsehbar, (allerdings sind die Seiten des Bundes zurzeit noch nicht aktualisiert).

Auch der Kanton Solothurn war aktiv und hat interessante Informationen aufgeschaltet. Hier die Website Corona Virus und Wirtschaft des Kantons Solothurn:
- https://so.ch/verwaltung/volkswirtschaftsdepartement/amt-fuer-wirtschaft-und-arbeit
- https://standortsolothurn.so.ch/de/anlaufstelle/weitere-themen/corona

Wir wurden gebeten, diese Informationen weiterzuleiten. Die Wirtschaftsförderung gleist aktuell den AWA Sonderstab auf.

Wir bedienen sowohl corona@awa.so.ch sowie die Hotline.

Auch der kgv steht Ihnen weiterhin für Fragen zur Verfügung. Auf der Sonderhomepage https://www.kgv-so.ch/aktuelles/newsshow/sonderinformationen-zum-corona-virus finden Sie ebenfalls Antworten zu vielen Fragen.

Wir haben heute ebenfalls ein Gespräch mit den Solothurner Banken geführt. Hierzu finden Sie eine Medienmitteilung im Anhang.
Eine letzte Information vom Kanton im Zusammenhang mit Kurzarbeit. Der Bund und die Kantone haben Vereinfachungen bei der Kurzarbeit beschlossen. Das erleichtert allen KMU die Arbeit immens. Hier die Beschlüsse:
Das SECO hat nun verschiedene Massnahmen getroffen, um die Gewährung von Kurzarbeitsentschädigung im Zusammenhang mit dem Coronavirus rasch und unbürokratisch zu vereinfachen. Diese Erleichterung betrifft insbesondere die auf dem Formular «Voranmeldung von Kurzarbeit» zu beantwortenden Fragen, die Einreichung der dazugehörenden Unterlagen sowie die Begründung der Einführung von Kurzarbeit.
Sofern die Arbeitgeber mit zusammenfassender Beantwortung der Fragen 9 a (Tätigkeitsgebiet der Firma), 10 b (monatliche Umsätze in den letzten zwei Jahren), 11 a (Begründung) und 11 c (Verschiebung von Auftragsterminen) glaubhaft darlegen können, dass die in ihrem Betrieb zu erwartenden Arbeitsausfälle auf das Auftreten des Coronavirus zurückzuführen sind, müssen die übrigen Fragen in den Ziffern 9 – 12 nicht beantwortet werden. Die Angaben in den Ziffern 1 – 8 müssen wie gewohnt gemacht werden.
Folgende Unterlagen müssen bei Voranmeldungen von Kurzarbeit nicht eingereicht werden:
- Formular «Zustimmung zur Kurzarbeit», Nr. 716.315 (Die Arbeitgeber müssen jedoch in der Voranmeldung schriftlich bestätigen, dass alle von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeitende mit der Einführung von Kurzarbeit einverstanden sind)

- Kopie des aktuellen Handelsregisterauszugs

Die entsprechenden Informationen und Unterlagen finden Sie hier:

https://so.ch/verwaltung/volkswirtschaftsdepartement/amt-fuer-wirtschaft-und-arbeit/kantonale-amtsstelle/kurzarbeit/ 


IHVO fordert Bahnofplatz mit klarem Mehrwert

10. Nov 2019
Autor: Daniel Probst

Im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens hat sich der Industrie- und Handelsverein Olten (IHVO) zur Gestaltung des neuen Bahnhofplatzes Olten geäussert. Die aktuelle Verkehrssituation auf dem Bahnhofplatz ist ungenügend und verlangt eine Neugestaltung, die mit einem klaren Mehrwert für alle Verkehrsträger verbunden sein soll. So könnte der Bahnhofplatz als Chance für eine zentrale Überbauung genutzt werden.

Die aktuelle Verkehrssituation auf dem Bahnhofplatz Olten ist für den öffentlichen und privaten Personen- und Güterverkehr ungenügend. Deshalb befürwortet der Industrie- und Handelsverein Olten und Umgebung eine Neugestaltung und -organisation des zentralen Platzes.

Die Neugestaltung des Bahnhofplatzes muss jedoch mit einem klaren Mehrwert für alle Verkehrsträger verbunden sein, insbesondere auch für den privaten, motorisierten Personen- und Güterverkehr. Der IHVO wünscht sich eine visionärere, mutigere Betrachtung des Projekts und eine konsequente Entflechtung der verschiedenen Verkehrsträger.

 

Unbefriedigende Situation für motorisierten Individualverkehr

Für den motorisierten Individualverkehr ist das vorliegende Projekt in vielerlei Hinsicht unbefriedigend. Die Grossinvestition in den Bahnhofplatz muss zwingend auch eine Verbesserung für den motorisierten Güter- und Personenverkehr bringen. Dies wäre auch ohne weiteres möglich, wurde aber im Rahmen des vorliegenden Projekts offensichtlich nicht angestrebt.

Auch das vorgeschlagene Angebot von sechs Kiss&Ride-Parkplätzen und von 108 Park&Ride-Parkfeldern ist viel zu klein. In grösseren Städten zeigt sich bereits heute, dass K&R-Parkplätze durch das steigende Angebot von Uber-Taxis o.ä. immer wichtiger werden. Im Bereich der P&R-Parkfeldern bieten die beiden Nachbarstädte Aarau und Zofingen mit 500 respektive 400 Parkplätze vier bis fünfmal mehr Parkplätze an, als in Olten geplant sind.

 

Bahnhofplatz als Chance für zentrale Überbauung nutzen

Der im Projekt vorgeschlagene, mit einem Dach bedeckte Bahnhofplatz hat nur wenig Aufenthaltsqualität. Umgeben von Verkehrsströmen ist er als Aufenthaltsort für Personen nicht geeignet. Eine Kleinstadt wie Olten kann es sich nicht leisten, den verkehrstechnisch am besten erschlossenen Ort nur mit Verkehrsflächen zu vergeuden. Aus Sicht des IHVO kann der Bahnhofplatz einen Mehrwert erfahren, indem man ihn mit einem mehrstöckigen und flexibel nutzbaren Gebäude überbaut und im Erdgeschoss dieses Gebäudes einen Busbahnhof mit E-Ladestationen einrichtet. Die östliche Begrenzung für das Gebäude würde die Interessenslinie der SBB bilden. Das Gebäude könnte als Konferenzzentrum, Bahnhofgebäude, Hotel, usw. genutzt werden. In Partnerschaft mit den SBB Immobilien oder privaten Arealentwicklern könnte an dieser Stelle ein Gebäude von nationaler Bedeutung errichtet werden, ohne dass es den Kanton oder die Stadt einen Rappen kostet.